• 03 Nov 2015 /  Australia 2 Comments

    Am Strand von Hervey Bay hängen tagsüber tausende Flughunde (Flying Foxes) in den Bäumen. Abends erleben wir, wie sie ausschwärmen und unter lautem Gekreische den Himmel verdunkeln.
    In der Stadt erkunden wir die lokale Version des ALDI Süd (sehr weit Süd, allerdings ;-)) und sind mal wieder von der Produktqualität begeistert. Bisher waren FoodWorks und Woolworth unsere favorisierten Supermarktketten. ALDI’s gibt es hier allerdings fast so häufig wie in Deutschland. Trotz des fehlenden, sonst hier üblichen Service (US-typisches Einpacken der Einkäufe in unzählige Plastiktüten) und des Pfands für Einkaufswagen (anderswo blockieren zurückgelassene Wagen meist einige Parkplätze) scheint ALDI recht erfolgreich und wirbt gar mit dem andersartigen “Einkaufserlebnis”.
    In Tin Can Bay stellen wir uns bei Nieselregen früh morgens ins flache Hafenwasser, um mit etlichen anderen unter der Anleitung einiger lokaler Tierschützer, Delphine zu füttern. Die Kinder sind begeistert, als der 3-jährige Baby-Delphin Ihnen zaghaft den Fisch aus den zuvor desinfizierten Händen frisst.
    Brisbane hält uns für das Wochenende gefangen. Die Stadt ist mit ihren tollen Parkanlagen am Fluss, der sich durch die Stadtmitte schlängelt, faszinierend. Wir alle haben immer wieder Spass daran, mit den City-Hopper Fähren und den schnellen Fähr-Katamaranen über den Fluss durch die Stadt zu düsen. Nur die Laufpassagen überfordern die Kinder, so dass der Transfer zwischen den Sehenswürdigkeiten zur Geduldsprobe wird.

    Geschockt sind wir von “Surfers Paradise”. Hatten wir zuvor angenommenen, es handelt sich um ein beschauliches Surferstädtchen, so werden wir von einem australischen Miami überrascht. Hochhäuser so weit das Auge reicht. Dennoch sind wir begeistert vom endlosen Strand mit hohen Surferwellen, in denen es sich toben lässt. Besonders den Kindern gefällt das Spiel mit den Wellen. Die zahlreichen Lifeguards spielen derweil Rugby, tuckern mit ihrem kleinen Traktor und dem gelben Quad über den Strand.
    Ganz anders als in Brisbane können wir im Nationalpark Springbrook problemlos mehrere Wanderungen mit gut vier Kilometern und mehreren hundert Höhenmetern zusammen absolvieren. Die Wege sind abwechslungsreich. Ständig gibt es für die Kids neues zu entdecken. Regenwald wechselt sich mit Eukalyptuswäldern ab. Immer wieder gilt es, ausgehöhlte Bäume zu entdecken, Höhlen zu durchwandern oder hinter Wasserfällen hindurch zu huschen.
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    Der beste Aussichtspunkt des Parks ist passend als “Best of all Lookout” benannt. Nach der abschließenden Wanderung rund um die beeindruckende “Natural Bridge” verlassen wir Queensland und fahren nach New South Wales (NSW).
    In NSW müssen wir unsere Uhren um eine Stunde vorstellen. Nachdem die Winterzeitumstellung in Deutschland die Zeitverschiebung bereits um eine Stunde vergrößert hatte, ist sie nun auf volle 10 Stunden angewachsen. In Byron Bay sehen wir vom Aussichtspunkt des Leuchtturms am östlichsten Punkt des Festlands einige Delphine, Mantarochen, zwei große Schildkröten und einen Hai im Wasser.

    Posted by ines @ 12:57

2 Responses

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  • KIZ Says:

    Liebe Familie Bundschuh,

    wir haben heute im Morgenkreis eure Bilder angeschaut und die Kinder haben sich sehr gefreut.

    Die Bauraum und Rollenspiel Kinder

  • Ines Says:

    Hallo liebes KIZ,
    Wir haben uns sehr über eure Nachricht gefreut. Nils und Lars können es kaum erwarten, wieder alle im KIZ zu sehen. Aber wir werden die letzte Woche in Australien noch geniessen. 🙂
    “theBundschuhs”