• Marrakesch (3834km)

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    14 Feb 1999 /  Frankfurt-Dakar

    Da wir nicht wissen ob wir heute wieder in Marrakesch übernachten werden (oder das Hotel jemals wiederfinden werden) packen wir alle unsere Sachen wieder aus dem Hotelzimmer ins Auto (Der Rezeptionist guckt schon ganz blöd) und fahren Richtung Ouzoud. Bei unserer Mittagsrast nervt die ganze Zeit ein kleiner Junge. Er quängelt und möchte Geld haben, würde aber auch Björns Uhr nehmen zur Not…sehr bescheiden, nach 2 Stunden sind wir mit Essen fertig und er gibt auf.

    Cascades d´OuzoudDie Wasserfälle von Ouzoud sind zwar nicht so groß wie wir uns sie vorgestellt hatten, aber trotzdem beeindruckend. Nervige möchtegern Touristenführer verfolgen uns stetig beim Besichtigen der Wasserfälle. Björn rastet kurz aus und keift einen Führer deutlich auf Englisch an. Endlich Ruhe! Tommy würde gerne den ganzen Tag an den Wasserfällen sitzen bleiben und dem Rauschen zuhören. Dazu reicht Björns Romantik nicht aus, schließlich ist er krank und das verträgt sich gar nicht gut mit der zugigen kalten und feuchten Atmosphäre an den Wasserfällen. So geht es nach ein paar Stunden wieder zurück nach Marrakkesch. Wie schon zuvor verfahren wir uns im Straßengewirr und quetschen uns durch gerademal Spiegelbreite Straßen. Übernachtet wird im gleichen Hotel wie zuvor, also wieder Auto ausräumen und am nächsten Morgen wieder einräumen.

  • Timerhie

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    13 Feb 1999 /  Frankfurt-Dakar

    Der Campingplatz ist super, marokkanische Luxusklasse. Warme Dusche und SITZKLOS sind hier normalerweise nicht zu finden. Der Campingplatzbesitzer zeigt uns seine weiteren Bauvorhaben (in den Fels gemeißelte Gästezimmer) und lädt uns zu Kuskus und Tee ein. Mit 36DH (etwa 6DM) für Auto, Zelt und 2 Personen war die erholsame Nacht auch noch recht billig.

    Zum ersten mal wird das Auto gecheckt, Keilriemen, Motoröl, Differenzial und Auspuffbefestigung werden überprüft. Auch die hintere Innenleuchte wird neu festgeklebt. Leider vergessen wir bei unserer Routenplanung die Sehenswürdigkeit “Gorges du Todra”, die uns sogar der Teppichhändler in Midelt empfohlen hat. Wir haben es mal wieder zu eilig. Heute stehen 400km bis Marakesch auf dem Programm. Nach einer Baustelle kommt zum ohnehin schon lauten Fahrgeräusch ein neues hinzu – PlattfußPlattfuss bei km 3527. Ruck-zuck ist das Rad gewechselt (schließlich haben wir 5 Ersatzräder dabei). Auf drei Winter- und einem Sommerreifen heizen Tommy Bleifuß und Björn Bundschuhmacher weiter durch Read more… »

  • Source Bleu

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    12 Feb 1999 /  Frankfurt-Dakar

    Source BleuNach einer wunderbaren Nacht mit lustigen englischen B-Hörnchen als Nachbarn wird dann morgens die lang ersehnte warme Dusche genommen. Mit vom ausgiebigen Frühstück gefülltem Magen werden die Sachen gepackt und es geht Richtung Wüste nach Erfoud. Wir kommen nur 300 Meter weit und werden von gelangweilten Polizisten gestoppt, die mit uns über deutsche Fußballer und unsere Reiseziele palabern. Die üblicherweise zu zeigenden Ausweiß- und Fahrzeugpapiere wollen sie NICHT sehen.

    Bis Erfoud ist wieder kurvige Landstraße angesagt. In Erfoud folgen wir den Schildern Richtung Dünen. Nach ca. 10km schlechter Straße endet diese aprubt mit einem großen Absatz im Sand. Wir bemerken Read more… »

  • Midelt

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    11 Feb 1999 /  Frankfurt-Dakar

    Nach der Übernachtung in dem LUXUS-Appartment mit fließendem Wasser und fernsteuerbarem Licht sind wir beim Teppichhändler nebenan zum mehrmals versprochenen Tee eingeladen. Keiner von uns beiden wollte einen Teppich kaufen und wir haben dem Händler auch keine Hoffnung darauf gemacht. Das kapiert dieser jedoch erst nach mehr als zwei Stunden, nachdem wir im mitteilen, das wir eher an einer landestypischen Kutte, einer CHÄLABA (oder so ähnlich), interessiert sind. Es Read more… »

  • Taza

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    10 Feb 1999 /  Frankfurt-Dakar

    Zum Frühstück wieder Cornflakes und Müsli… Gemütlich geht es dann auf einer Bergstraße zu den “Cascades de Ros el Mar”, die sich als kleines Rinnsal und nicht wie auf der Karte angekündigt als sehenswerte Wasserfälle entpuppen. Die üble Straße zieht sich weiter bis auf 1500m Höhe. Es liegt Schnee, regnet und ist neblig. Tommy schaltet gerne und uns begegnet mehr als eine Stunde weder Auto noch Mensch. Wieder auf der Bundesstraße P1 geht es nach Fes. Vorher suchen wir noch ein windstilles Eckchen für unseren Kocher auf einem Bauernhof und machen uns ALDI´s Carlini-Menü. Der Kocher hat uns wie auch schon in Spanien vor eine lange Read more… »

  • Melilla (2345km)

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    09 Feb 1999 /  Frankfurt-Dakar

    Morgens um 9 Uhr fahren wir problemlos aus dem dreigeschossigen Bauch des Ungetüms. Es gab auch Schlafkabinen mit Dusche und WC. Unser Ticket gilt natürlich nur für die billige VarianteFaehre von Almeria nach Melilla mit einfachen Sitzen wie im Flugzeug, auf denen Björn quer über den unbequemen Armlehnen einer Sitzreihe einschläft und Tommy, wie die Einheimischen auch, die Sitze auseinanderbaut um sich daraus ein Bett zu basteln. In der spanischen Enklave Melilla wird Tank und Reservekanister mit billigem zollfreiem Sprit gefüllt.

    In der Bank tauschen wir 450DM in spanische 38.000 Peseten um. Dirham gibt es keine mehr in den Banken, die wurden alle von den illegalen Wechslern Read more… »

  • Otzberg / Groß-Umstadt

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    07 Feb 1999 /  Frankfurt-Dakar

    Sonntag abend ist nach längeren Vorbereitungen und langer Autosuche (der Power-LT bleibt in Familienbesitz!) unser Peugeot 505 endlich gepackt. Hoffentlich haben wir alles dabei, was man so braucht. Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Oops, Portemonaie zuhause vergessen!) geht es um acht Uhr dann endlich los.

    Die schneereiche Fahrt durch die Nacht und durch Frankreich geht schneller als gedacht und so entscheiden wir uns kurz vor Barcelona, nach einem Texas Feuerzauber (wir danken ALDI), heute noch zur Fähre durchzufahren.

    Kochen in Barcelona

    Trotz vieler riskanter Manöver auf Französischen Landstraßen und bösen Blicken der Polizisten gabs kein Ticket, außer natürlich die manchmal schon unverschämten Autobahngebühren (insgesamt 300FF und 6.000Ptas). Schon 24 Stunden nach Abfahrt stehen wir am Fährhafen. Unser Kurzurlaub in Barcelona wurde kurzerhand gestrichen. Für 23.800Ptas dürfen zwei Personen und ein PKW auf die acht-einhalbstündige Fahrt nach Melilla gehen. Nach dem Check-In um 21 Uhr legt die Fähre pünktlich um 23:30 Uhr ab.