• Heimreise über Madrid

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    14 Apr 2002 /  Morocco

    Auf der Fähre schläft Björn auf ausgebauten Sitzkissen. Obwohl ruhiger Seegang angekündigt war, schaukelt das Schiff sosehr, dass Björn von seinem gebastelten Schlafplatz herunterfällt. Unsere Sorgen sind also berechtigt, ob die Motorräder noch stehen.

    Da die Tür zum Parkdeck jedoch verschlossen ist, bleibt uns nichts anderes übrig, als zu warten. Am Deck beobachten wir den Sonnenaufgang. Und siehe da, Delphine treiben Frühsport im Wasser. Read more… »

  • Wetterflucht zur Fähre [315km]

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    13 Apr 2002 /  Morocco

    Wir checken aus dem Hotel Royal aus, und wie könnte es auch anders sein, es fängt an zu regnen. Unsere Laune fällt gleich wieder auf den Nullpunkt. Die Kids, die uns auf der Strasse um Essen anbetteln gehen uns daher noch mehr auf die nerven.

    Wir frühstücken im selben Restaurant wie am vorigen Tag. Die Bedienung freut sich, uns wiederzusehen.

    Unser Geschäft, wo wir unsere schwer erhandelten Sachen abholen wollen, finden wir nicht auf Anhieb. Schließlich finden wir doch den Parkplatz, direkt neben der „Einkaufshauptstrasse“ Read more… »

  • Fes

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    12 Apr 2002 /  Morocco

    Extra früh aufgestanden, damit wir auch wirklich vor dem Mofa-Guide weg sind. Es ist kalt und leichte Schauer lassen uns noch mehr frösteln.

    Das sieht doch nach einem optimalen Tag für Museen aus. Wir suchen das Dar Batha Museum. Total durchweicht erreichen wir es und das Open-Air !!! -Museum wärmt uns nicht 🙁

    Wir lachen uns über die Marroks schlapp, als wir Read more… »

  • Auf dem Weg nach Fes [260 km]

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    11 Apr 2002 /  Morocco

    Es regnet…. Björn hat seinen Pulli draussen auf der KTM vergessen. Erstmal frühstücken wir. Wegen dem herrlichen Wetter lassen wir Meknes sausen und peilen Fes an. Unterwegs halten wir in Ifrane, weil es zum einen saukalt ist (die Finger sind schon fest gefroren), es regnet und wir uns aufwärmen müssen. Wir halten im Nobel-Hotel „Le Perce neige” und bezahlen für das Tagesmenü (leckere Suppe, zu wenig Hauptspeise und ein Nachtisch) 120 DH.Es regnet immer noch in Strömen und richtig aufgewärmt sind wir auch noch nicht. Trotzdem müssen wir weiter….

    Endlich erreichen wir Fes und suchen im noch immer strömenden Regen ein Hotel. Ein Mofa-Fahrer bietet uns gleich ein Hotel an, mit warmer Dusche und Parkplatz für 160 DH. Wir lehnen ab. Read more… »

  • Wasserfälle [290km]

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    10 Apr 2002 /  Morocco

    die morgendliche Dusche, die ich nehmen möchte, ist schon von einem Mann besetzt. Dann geh ich halt in die Männer-Dusche.

    Wir sagen den Schildkröten im Hof salam und wollen um 11 Uhr starten. Wir stellen vor der Abfahrt fest, dass ein Alukoffer kaputt ist. Björn taped ihn gekonnt mit Textilband 🙂

    Heutiges Ziel sind die Cascades d´Ouzoud. Auf der Read more… »

  • Souveniers aus Marrakesh

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    09 Apr 2002 /  Morocco

    Wir werden früh morgens um 8Uhr geweckt. Unsere Motorräder müssen umgestellt werden, da ein Auto ausparken möchte. Später frühstücken wir dann in Ruhe (Saft/ Kaffee, Baguette, Croissants, Joghurt, alles sehr lecker). Und wir dürfen sogar noch eine Nacht länger bleiben.Auf geht’s ins Getümmel von Marrakech. Erstmal steuern wir einen Friseur an, damit Björns Bart beseitigt wird. Bei der Rasur ist gleich die Haarschnitt-Korrektur mit dabei. Ganze 3 mal wird Björn rasiert, zwischendrin gibt’s immer mal ein heißes Handtuch und Wachsbehandlungen. Read more… »

  • Mineralien und Fossilien [180 km, davon 35 km offroad]

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    08 Apr 2002 /  Morocco

    Die übliche Prozedur am morgen. Raus aus dem Bett, packen und auf die Motorräder… die Motorräder sind noch da, unser Nachtwächter (le Guardien) ist schon weg, das hat sich ja mal wieder gelohnt. Noch ein Abstecher in die Kasbah Taourirt, wo wir 10 DH pro Nase bezahlen müssen, obwohl wir wahrscheinlich auch ohne Eintritt reingekommen wären…. die alte Kasbah besteht aus vielen leeren Räumen und ist lustig verwinkelt. Read more… »

  • Schon wieder Pizza [290 km, davon 93 km offroad]

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    07 Apr 2002 /  Morocco

    Das Zelt hat überlebt, doch ich fühle mich wie kurz vorm sterben. Mir ist schlecht. Etwas richtiges gegessen habe ich seit Tagen nicht mehr. Nachdem der morgendliche Besuch weg ist, jemand der ständig falsch Monsieur vor unserem Zelt ruft, schnupper ich frische Luft. Besser wird mir davon nicht.Wir starten um 09.30 Uhr. Wenige Minuten später treffen wir auf die gestrige Shell-Truppe. Auf dem Markt in Nekob kauft Björn Bananen und Süßes ein, während ich die Aufmerksamkeit der umstehenden Personen durch Würgen und Fast-Kotzen errege. Read more… »

  • Todraschlucht [240 km, davon 200 km offroad]

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    06 Apr 2002 /  Morocco

    Besser ist mir immer noch nicht, aber auf weiteren einen Tag rumgammeln habe ich auch keine Lust.Los geht’s um 10 Uhr.

    In der Todraschlucht angekommen, will man uns 10 DH abknüpfen. Björn bezahlt nur 5 DH, da ich heute gratis bin (hä?). Der Anfang der Todraschlucht ist noch gut befahrbar. Der Weg nach Dades in Tamtatouchte ist absichtlich falsch ausgeschildert. Die einheimischen Jungs möchten uns den richtigen Weg zeigen und wollen mitfahren, da wir ihn alleine angeblich nicht finden würden. Teilweise sind sie wirklich sehr aufdringlich und klammern sich an Björn, der jedoch schon längst wieder am weiterfahren ist. Gefährliche Sache. Aber dank GPS finden wir nach ein paar Fehlversuchen dann doch den richtigen Weg ohne die Jungs aufzuladen. Unterwegs begegnen uns ein paar alte Franzosen mit ihren Jeeps und 2 Deutsche. Die Verbindungsstrecke ist ziemlich hart und anstrengend. Uns fällt auf, dass alle in entgegengesetzter Richtung fahren (ein Einbahnstrassenschild haben wir jedoch nicht gesehen 😉 aber ein paar Engländer, die den Weg nicht wissen, fahren auch in unserer Richtung (typisch, die fahren auf Ihrer Insel ja auch in die falsche Richtung ;-). Read more… »

  • Magenverstimmung die Zweite [80 km, davon 50 km offroad]

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    05 Apr 2002 /  Morocco

    Am frühen morgen geht es uns beiden immer noch nicht besser. Ich genehmige mir erst mal eine Dusche und freue mich darüber, dass es richtig heißes Wasser gibt. Vor der Abfahrt kaufen wir noch eine Flasche Wasser und einen Packen Tempos, da die Klopapierrolle das Wasser in den Koffern aufgesogen und sich zu Hakle-Feucht gewandelt hat.Um 9 Uhr geht’s los. Das heutige Etappenziel ist Tinerhir, das wir über die direkte Verbindung, eine Offroad-Strecke, erreichen wollen. Beide etwas schlapp geht es auf den Motorrädern langsam voran. Mitten im nichts tauchen Bulldozer auf und reparieren die „Straße”. Kurz bevor die geteerte Straße erreicht wird, habe ich einen Schwächeanfall und falle im ausgetrockneten Flußbett um. Ich muss auf Björn warten, da ich keine Kraft habe, um die DR aufzuheben. Kaum steht die DR, kommen 2 Kids an und möchten uns fotografieren.

    Als wir uns schliesslich für den Campingplatz LeLac entschieden haben, hält mich nichts mehr auf den Beinen. Es ist zwar erst 11 Uhr morgens, doch ich bin krank und verkrieche mich in meinen Schlafsack. Trotz Sonne, Klamotten und dicken Schlafsack ist mir immer noch kalt und schlecht. Ich gammel den ganzen Tag rum…. Björn tankt in der Zwischenzeit beide Motorräder auf, kauft Bountys und Bananen. Zu guter letzt macht er beide Motorräder wieder fit (Luftfilter sauber, Kette, etc.). Nach einer heißen Dusche gönnt er sich ein üppiges Abendmahl.