• Liegendtransport zurück

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    03 Jul 2008 /  Breslau

    Die anfängliche Hoffnung, das Rennen heute fortsetzen zu können hat sich zerschlagen. Das Knie ist so dick, dass ich kaum auftreten kann. Ralf fährt mich heim. Dummerweise sind wir gestern von Zagan aus ca. 400km nach Norden gefahren, so dass wir heute einen entsprechend längeren Rückweg haben. Über Berlin fahren wir zurück und kommen um 19:00 in Wiesbaden an. Ines fährt mich ins Krankenhaus und Ralf nach Hause. Es ist schnell klar, dass meine Hand gebrochen ist. In den MRT und CT –Untersuchungen der nächsten Tage sind der Außenbandriss und ein Knochensplitter im Knie zu erkennen. Damit werde ich einige Zeit zu schaffen haben. Zunächst soll ich das knie ein Woche hoch legen und anschließend Read more… »

  • Die Marathonetappe und der Baum

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    02 Jul 2008 /  Breslau

    Langsam arbeite ich mich in der Platzierung wieder nach vorne. Eigentlich ist das falscher Ehrgeiz. Mein Ziel bei dieser Veranstaltung heißt ankommen. Gewinnen will ich nicht. Beim frühen Start um 7:00 vergesse ich das kurz und gebe Schub. Prompt verfahre ich mich auf den ersten Kilometern und verwirre damit auch einige andere. Die heutige Marathonetappe erfordert mit Ihren 580km Ausdauer, keinen Sprint. Daher fahre ich anschließend etwas moderater.

    Die drei anstrengenden Flussdurchfahrten nach den ersten 40km machen mir zu schaffen. Zwei mal muss ich mir von anderen Fahrern helfen lassen (denen ich ebenfalls geholfen habe um ihre leichten Maschinen aus dem Fluss zu kriegen). Meine Maschine ist mit 155kg schwer alleine und ohne Schwung eine glitschige Böschung hoch zu Read more… »

  • Zagan – The offroad capital

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    01 Jul 2008 /  Breslau

    Start in den sandigen Rundkurs rund um Zagan ist in der Innenstadt. Die Strecke führt durch die Stadt und dann entlang einer Bahnstrecke durchs weitläufige Militärgebiet. Ich habe Probleme mit dem Motor. Bei jeder größeren Bodenwelle oder Sprung geht der Motor aus, säuft regelrecht ab. Bei den Startversuchen schaltet sich meist das GPS aus und brauch danach wieder bis es Empfang hat. Auf den freien Navigationsetappen nach Peilung verliere ich daher mehrmals die Orientierung, folge anderen Fahrern, die sich dabei ebenfalls verfahren. Nach einigen Irrfahrten treffe ich Aynchel mit einigen anderen Fahrern, die sich ebenfalls im dichten Wald verfahren haben. Mit der Gruppe ist der Weg nicht zu finden. Read more… »

  • Übersetzen nach Polen, Jan verlässt das Team

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    30 Jun 2008 /  Breslau

    Morgens hat sichs Jans Stimmung noch nicht gebessert, er ist fest entschlossen heim zu fahren. Alle Überredungskunst, dass es ab heute anders, Rallye-ähnlicher, wird, helfen nichts. Er lässt sich zum Bahnhof fahren und fährt heim. Seine Sachen und sein Motorrad bleiben auf dem Anhänger. Dirk und Ralf fahren uns an die Polnische Grenze. Nun haben wir zwei Servicefahrer und zwei Fahrzeuge für uns zwei. Eigentlich ünnötiger Luxus. Nach etwas Verwirrung über den richtigen Weg zum Start, findet auch Aynchel den Weg zum Etappeneinstieg. Diese erste richtige Rallyeetappe fährt sich gut. Das Roadbook ist exzellent ausgearbeitet. Es macht richtig Spaß. Mit meiner spurstabilen LC4 komme ich gut durch cden tiefen Sand. Die Flussdurchfahrten sind für mich, mit der schweren Maschine jedoch anstrengend und ich benötige ab und zu Hilfe von einem anderen Fahrer. Meine Wertungszeit ist sehr gut. Leider Read more… »

  • Tropical Island, Erste Etappe und EM-Endspiel

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    29 Jun 2008 /  Breslau

    Nach Showstart auf der Augustusbrücke und Verladung auf den Anhänger geht es zum 100km nördlich gelegenen Tropical Island (ehemals Cargo-Lifter). Hier sind erneut drei Runden zu fahren. Der Parcours geht durch ehemaliges Militärgelände mit tiefem Sand. Ich komme gut durch und lande auf Platz 22. Jan hat Schwierigkeiten mit seiner KTM. An einem Checkpoint macht er den Motor aus und kann nicht wieder starten. Die Elektrik ist tot. Er bleibt stehen weil er den Fehler nicht finden kann. Aynchel und ich sind schon durch und kommen ihm zu Hilfe. Nach etwas wackeln läuft die KTM wieder. Im Camp stellen wir später fest, dass sich ein Batteriepol gelockert hat. Kleiner Defekt Read more… »

  • Prolog Messe Dresden

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    28 Jun 2008 /  Breslau

    Da unsere Fahrzeuge keiner weiteren Pflege vor dem Start bedürfen, gestaltet sich der Morgen bis zum Start eher langweilig. Wir gucken uns im Camp um und staunen über die hektischen Aktivitäten der Anderen.
    In der Startaufstellung des Prologs wird mir mulmig. Die ersten Starter fahren sich in einem zweieinhalb Meter tiefen Loch, das mit einem halben Metertiefem Wasser gefüllt ist, fest. Die Ausfahrt aus dem Loch ist zu Steil. Das Loch erinnert an eine Baugrube. Wie sollen wir Privatfahrer da durchkommen, wenn gar die Führenden es nicht mal schaffen?
    Im Parcours ist es dann nicht ganz so schlimm wie erwartet. Die Fahrer vor mir (ich bin Startnummer 35) haben die Ausfahrt etwas durch Ihre Reifenspuren entschärft. In der ersten Runde folge ich den Fahrern meiner fünfer Startergruppe. Die Streckenführung ist interessant es geht über Erdboden, groben Schotter, Betonplatten und durch alte, baufällige Messehallen hindurch. Geschockt bin ich von der Halbmeter-hohen Mauer, über die es zu springen gilt. Einfach herunterfahren wäre einfach. Die Mauer steht allerdings frei, so dass man das Vorderrad hochreißen und drüber muss. Ich bin auf allen drei Runden etwas zu zaghaft und setze jedes Mal auf. Mit etwas schieben komme ich jedoch jedes Mal gut drüber. Am Wasserloch muss ich einmal einige Minuten warten, da Tina Meyer feststeckt und Ihre WR nicht mehr zum laufen bekommt. Schliesslich wird sie per Winde herausgezogen und es geht weiter. Im Prolog gibt es noch nichts zu gewinnen, daher fahre ich ohne Risiko und lande am Ende auf Startplatz 58. Auch Aynchel und Jan kommen gut durch.

  • Anfahrt Dresden

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    27 Jun 2008 /  Breslau

    Früh morgens trifft sich die 5-köpfige Mannschaft auf einem Supermarktparkplatz in Wiesbaden das erste mal. Schnell sind die Fahrzeuge beladen und betankt.

    Gleich bei Ankunft in Dresden tauchen wir ins Rallye-Geschehen ein. Auf dem Messegelände haben sich viele bunte Vögel der Rallye-Gemeinde zusammengefunden. Am imposantesten sind die Fahrzeuge der LKW-Klasse. Vom Hummer, über Unimog bis zu grossen Tatra’s und MAN Kat3 ist hier alles vertreten. Schon bei Ankunft wird an vielen Ecken bereits (oder noch..?) an den Fahrzeugen geschraubt. Unsere Teilnahmeunterlagen und Startnummern sind schnelle besorgt. Auch die technische Abnahme erfolgt problemlos.

    Unser Camp schlagen wir zusammen mit Aynchels Bekannten aus den Vorjahren (Henning, Fritz, Silke, Jan) auf.

  • Vorbereitung Rallye Breslau

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    01 Jun 2008 /  Breslau

    Schon mit langer Vorlaufzeit habe ich angefangen mich auf die Rallye Dresden-Breslau vorzubereiten. Nach erster Informationssichtung und der Entscheidung dieses Jahr mitzufahren, galt es, ein Team zusammenzubekommen. Aus den Foren war zu erkennen, dass es sinnvoll, wenn nicht gar unabdingbar ist, einen Servicefahrer dabei zu haben. Der Servicefahrer ist dabei weniger zum Reparieren gedacht sondern mehr um das Gepäck zu transportieren, Benzin zu besorgen und Abends das Camp bereits aufzubauen, bevor Read more… »