• Maya Ruinas de Copan

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    18 Sep 2004 /  Honduras

    Morgens um 5:30 auf der Strasse sind auch hier nur wenige Autos auf der Piste. Leider ist der 6:00 Bus überfüllt, so dass ich bis 7:00 im Matsch stehe bis mich jemand mitnimmt. Sonst klappt die Busverbindung bis zu den Ruinen von Copan recht gut. Nach gerade mal 6 Stunden habe ich die 250km hinter mir. Die Ruinen der Mayas sind beeindruckend (viele alte Steine…). Abends bekomme ich leider per E-Mail mitgeteilt, dass in unserer Wohnung in Barcelona leider Wasser, Gas und Telefon abgestellt wurden und eingebrochen wurde. Ansonsten ist die Stadt Ruinas de Copan recht lebhaft und gut auf Touristen eingestellt.

  • Ines Geburtstag .. und fernab jeglicher Kommunikationsmittel..

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    17 Sep 2004 /  Honduras

    Anrufen konnte ich leider nicht, weit ab von jedem Telefon oder Internet-Anschluss. Morgen werde ich mal wieder Zugang zum Internet haben. Ich starte um 6:00 morgens über Gracias zu einem Ausflug zu den Maya Ruinen Copan. Soll recht beeindruckend sein. Leider kann ich keine zwei Tage dort bleiben, da ich Sonntag schon wieder in entgegen gesetzter Richtung nach Tegucigalpa reisen muss, wo am Montag eine Präsentation unseres Projektes stattfindet. Die Durchsprache meiner Arbeit mit Jorge und Billy ist recht gut gelaufen, so dass ich dem Meeting mit Sr. Medina recht gelassen entgegensehe. Für die nächste Woche gibt es jedoch noch einiges zu tun. Die Ergebnisse der Durchsprachen in die Berechnungen einfließen lassen, noch einige Passagen im Dokument ändern und schließlich alles der Junta Directiva (Vorstand) des Erzeugerverbands FUNDECASSA vorstellen.

  • Durschsprache Business Plan

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    16 Sep 2004 /  Honduras

    Die Durchsprache des Business Plans heute Morgen mit Amilcar ist gut gelaufen und er hat recht viele Anregungen aus dem Dokument in der darauf folgenden Diskussion mit Jorge und den Führungskreis erwähnt. Jetzt fehlt noch die Detailarbeit. Die Durchsprach mit Jorge und Billy steht noch aus.

  • Tag der Unabhängigkeit

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    15 Sep 2004 /  Honduras

    Vom Tag der Unabhängigkeit hat man heute wenig gemerkt, außer dass unser Abschieds-Barbecue mit Tchibo von Miringa-Band (Xylophon und Schlagzeug) begleitet wurde.

    Nachdem die Tchibo Leute mich gestern noch sehr misstrauisch beäugt haben und sich fragten, was denn der Student hier macht, waren sie heute ganz angetan von meinem Business Plan und meinen Überlegungen bezüglich der Dachorganisation FUNDECASSA. Laut Jorge, würden Sie mir wohl am liebsten gleich einen Job in Hamburg anbieten. Robert hat mich Read more… »

  • Tchibo

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    14 Sep 2004 /  Honduras

    Nachdem wir gestern noch bis spät in die Nacht Bilder und Schilder ausgedruckt und für Billy eine Präsentation zusammengestrickt haben, die er noch gestern Abend in Gracias vorgeführt hat, ging es heute morgen um 8:00 gleich mit Tchibo auf die Baustellen der Verarbeitungszentren und zu einigen Fincas. Mit dabei waren Leute von der GTZ und vom größten Exporteur, unserem Handelspartner, BECAMO. Mit von der Partie war der BECAMO Geschäftsführer, einer der reichsten Leute in Honduras (handelt auch im Öl- und Bankgeschäft). Er kam in einem riesigen Schlitten a la Hummer und einem extra Wagen für den Personenschutz, jeder mit mindestens einer Knarre unterm Arm oder an der Hüfte. Insgesamt waren wir 8 Fahrzeuge und ca. 25-30 Personen die jeweils in die kleinen Farmen eingefallen sind.

    Obwohl alles gut lief, sind die Leute von Tchibo recht kritisch. Besonders besorgt ist man über den schleppenden Fortschritt der Baustellen (ich übrigens auch).

  • Der Maler ist da

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    13 Sep 2004 /  Honduras

    Billy hat gestern einen Maler mit ins Dorf gebracht, er pinselt gerade unser Büro innen neu. Leider wurde nicht bedacht, dass der Mann auch irgendwo schlafen muss. Daher hat Billy mich mitten in der Nacht geweckt um mal wieder meine 2. Matratze des Hochbetts, das ich als Kleiderschrank benutze, zu holen. Allgemein funktioniert hier ja alles auf den letzten Drücker. Der Vortragsraum wurde letzte Woche am Morgen, wenige Stunden vor Ankunft der Salvadorianer gestrichen, heute ist das gesamte Bürogebäude dran – einen Tag bevor Tchibo kommt – das stinkt morgen bestimmt noch schön nach Farbe!

  • Rasenmähen und Entspannen

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    12 Sep 2004 /  Honduras

    Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die matschige Umgebung von San Juan, habe ich mich erstmal für ein paar Stunden im Schaukelstuhl bei lauschiger Musik auf die Terrasse gesetzt. Nichts tun, eine schwere Übung für mich, hat aber ganz gut geklappt 😉

    Später habe ich meine Beschwerdebriefe an Lufthans und Eurohandling zwecks Schadenersatzforderung für mein beschädigtes Fahrrad geschrieben. Nachmittags kam dann noch der gestresste Billy ins Dorf und hat gerne mein Angebot angenommen, ihn bei aller Art Arbeit zu unterstützen, die noch anliegt bevor der große Tchibo-Besuch anrollt. Unter anderem durfte ich daher ein bissel Geländewagen fahren und den Rasen ums Haus mit einer Elektrosense mähen. Endlich mal wieder „ehrliche“ Arbeit und nicht nur Analyse und Tipperei. Nach dem Dunkelwerden habe ich mich mal wieder an meinen „European Pig Farm“-Case für Henry Lichtenstein gesetzt. Hoffentlich habe ich den grob fertig bevor ich zurück nach Barcelona komme, dort gibt es sicher in den ersten Wochen erstmal Anderes zu tun.

  • Im Süden nichts Neues

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    11 Sep 2004 /  Honduras

    Nachdem ich mit Amilcar (el presidente de FUNDECASSA) einen Termin für Mittwoch morgen ausgemacht hatte, habe ich mich auf den Weg nach La Esperanza gemacht um E-Mails zu versenden. Wieder einmal 2h im School-Bus durchs Gelände. Dort erstmal Internet-Ausfall, dann Strom weg, na prima. Ein paar Stunden später gab es wieder Strom und Netz und das dazu auch noch recht flott. Den Rückweg dann doch wieder im lahmen Bus statt per Anhalter, da es in Strömen Regnet. Der Bus ist dann unterwegs ein paar Mal stehen geblieben, anscheinend hat das Getriebe einen knacks, die Synchronringe sind auf alle Fälle hin!

    Stromausfall gab es bei uns im Dorf bisher noch nicht. Dafür fällt fast jeden 2. Tag das Wasser aus, echt doof wenn man sich gerade unter der Dusche eingeseift hat. Na ja, dafür steht ja immer ein großer Kübel kaltes Wasser für den Notfall in Toilette und Bad bereit.

  • Business Plan ist fertig

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    10 Sep 2004 /  Honduras

    So nun habe ich meinen Business Plan doch tatsächlich erstmal fertig. Heute noch Probe-gelesen und ein paar Excel-Diagramme und -Ausdrucke gemacht um die Zahlen zu diskutieren. Morgen (Samstag) ist hier eine Versammlung der Vorstände der einzelnen Erzeugergemeinschaften (Empresas – EACP) dort kann ich hoffentlich einen Termin mit dem Vorsitzenden für nächste Woche ausmachen.

    Heute haben wir dann noch eine Finca besichtigt die nächste Woche den Besuchern von Tchibo gezeigt werden soll. Ich habe José-Luis davon abgeraten. Die Finca war extrem dreckig und unordentlich, da haben wir andere, bessere im Projekt, die wir vorzeigen können.

  • Das letzte Kapitel

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    09 Sep 2004 /  Honduras

    Billy war heute nicht da und ich konnte mich den ganzen Tag in seinem Büro verkriechen und in Ruhe schreiben. Ich habe den Business Plan doch tatsächlich recht anständig und komplett fertig. Klar, die Zahlen müssen alle noch verifiziert und mit dem Führungskreis der einzelnen Firmen abgestimmt werden, aber das Gerüst steht und an den Aussagen sollte sich nicht allzu viel ändern. Wie das meistens so ist, liest man sich sein Dokument zigmal am Bildschirm durch ohne einen Fehler zu finden, sobald jedoch die erste Seite aus dem Drucker läuft, springen einem die Fehler nur so entgegen. Immerhin habe ich mal meinen ersten „Borrador“ (=Entwurf) den ich Billy und nächste Woche vielleicht Jorge vorlegen kann. Jorge, der in Hamburg ansässige Projektleiter von EDE Consulting kommt am Dienstag mit einer Delegation von Tchibo um den Projektfortschritt zu begutachten, das wird sicherlich interessant. Jorge ist ein recht netter Kerl den ich eine Woche vor meiner Abreise in seinem Büro besucht habe.