• 24 Apr 2011 /  USA Comments Off on Where Sunday is a real Sunday

    Nachdem wir in Boston zu Fuss die Sehenswuerdigkeiten abgeklappert und uns vom nasskalten Wetter im Hardrock-Cafe aufgewaermt haben, geht es weiter Richtung Norden.

    In Newburyport fuehrt uns die Bedienung eines rustikalen Imbissstands durch das Prozedere des Zerreissens und Knackens eines Hummer-Panzers. Bis wir das wenige Fleisch aus dem Tier gezuckelt haben, sind wir bereits wieder hungrig auf eine weitere Portion Fish & Chips.

    Das U-Boot, das wir in Portsmounth besichtigen, ist noch um einiges anschaulicher und autenthischer dargestellt, als jenes in New Haven. Hier kann Nils alles anfassen, Knoepfchen druecken und Berichten von ehemaligen Besatzungsmitgliedern lauschen.


    In den zahlreichen Outlet Stores in Kittery und Freeport decken wir uns mit neuen Hosen und Jacken ein. Besonders gut gefaellt Nils die Glashalbkugel, durch die man von unten in ein Aquarium bei LLBean einsteigen und die vorbeischwimmende Fische fast anfassen kann.

    Obwohl es uns an der Atlantikkueste von Massachussets und Maine gut gefaellt, fahren wir nicht viel weiter als bis zur Halbinsel bei Harpswell, da es weiter noerdlich um diese Jahreszeit zum Campen noch zu kuehl ist.

    Auf der Strecke ins Inland nutzen wir einige Gelegenheiten, um uns die Natur zu Fuss anzuschauen. Oft liegt noch Schnee, Wege sind zum Teil vereist oder sehr matschig. Der anspruchsvolle, 5 km lange Boulder Loop im White Mountain National Park bringt uns mit nur 350 Hoehenmetern und Nils im Gepaeck, ordentlich ins Schwitzen. Waehrend der Gipfel uns mit einer tollen Aussicht belohnt, nutzt Nils die Pause aus seinem Tragetuch, um krabbelnd die Gegend zu erkunden.

    Ostersonntag scheint auch in Amerika etwas ruhiger angegangen zu werden. Obwohl groessere Supermarktketten geoeffnet haben, sind kleinere Geschaefte geschlossen. Dies scheint etwas zu sein, wonach sich einige Amerikaner sehnen. Denn in Salisbury hatte uns ein amerikanischer Rentner, der am Strand spazieren ging, von seinen 3 Jahren in Deutschland erzaehlt, die er dort in den 70ern verbracht hat. Vor allem vermisst er aus der Zeit in Deutschland, dass damals der Sonntag noch ein richtiger Sonntag war, an dem man sich mit der Familie beschaeftigte, statt hektischen Beschaeftigungen nachzugehen.

    Posted by bjoern @ 22:04

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